Beobachtungen

An dieser Stelle möchten wir besondere Beobachtungen mit euch teilen.


Amerikanische Kiefernwanze

03.11.2018 Foto und Text: Dr. Peter Mende
03.11.2018 Foto und Text: Dr. Peter Mende

Entdeckung im herbstlichen Garten

 

 

 

Am 03.11.2018 fand ich in meinem Garten ein auffälliges Insekt, das ich noch nie gesehen hatte.

Es kam mir trotzdem bekannt vor und ich erinnerte mich an eine Abbildung genau dieses Insekts im aktuellen NABU-Heft (Herbst 2018) von "Naturschutz heute“.

 

Dort ist es auf der letzten Seite abgebildet: Es handelt sich um die Amerikanische Kiefernwanze, die sich als „Neubürger“ seit 2006 in Deutschland ausbreitet, nachdem sie mit Transporten aus Amerika 1999 nach Europa eingeschleppt wurde.

 

 

 

Diese Wanzenart ist ca. 2 cm groß und lebt auf Nadelbäumen aller Art. Offenbar hat sie sich in diesem Jahr - vom Wetter begünstigt- stark vermehrt und sucht nun einen geschützten Platz für die Überwinterung. Sie ist kein Forstschädling und für den Menschen völlig ungefährlich.

 

Anders als die in diesem Herbst überall in Massen auftretenden grünen ‚Stinkwanzen‘ verströmt sie einen angenehmen Duft, der an Apfelgeruch erinnert.

 

Auch der November hält also Überraschungen in der Natur bereit.

 

 


Schwalbenschwanz

14.06.2018

Diesen schönen Schwalbenschwanz hat U. Mank beobachtet und für uns im Bild festgehalten.


02.06.2018

Hier ein paar Beobachtungen von U. Mank


Mai- und Junikäfer

Fotos: R.Buining & T.Siebel - Text: T.Siebel
Fotos: R.Buining & T.Siebel - Text: T.Siebel

01.05.2018

Fast zur gleichen Zeit haben wir in den vergangenen Tagen einen Maikäfer und einen Junikäfer (gerippter Brachkäfer) gefunden.

Der Maikäfer wurde von R. Buining in der Nähe der Gaststätte "schwarzer Mann" gefunden und der Junikäfer aus dem Wasser gerettet bei T. Siebel.

Deutlich zu erkennen sind die Größenunterschiede der beiden.

Auch möchten wir uns an dieser Stelle einmal für die "Manke Bank" bedanken die uns (und vermutlich auch vielen anderen) an der Wanderung am 1.Mai eine schöne Rast beschert hat.


14.3.2018 - Foto: U.Mank Text: T. Siebel
14.3.2018 - Foto: U.Mank Text: T. Siebel

14.03.2018

Diesen Zunderschwamm (Fomes fomentarius) hat U. Mank bei einem Spaziergang am Homberg gefunden und für uns fotografiert.

Dieser Pilz befällt hauptsächlich geschwächte Laubbäume wie Buche und Birke.

 

Wer mehr zu diesem Pilz weiß kann mir gerne mehr Details zusenden.

 


Natur im Dezember

15.12.2017 Foto und Text: Dr. Peter Mende
15.12.2017 Foto und Text: Dr. Peter Mende

Auf einem Spaziergang entdeckte ich heute (15.12.) im Wald oberhalb des Wasserschutzgebietes nahe der ‚Kirschenallee‘ an einem alten Holunderbusch den ‚Pilz des Jahres 2017‘ das Judasohr.

 

Der Speisepilz hat die Form einer Ohrmuschel und ist ganzjährig zu finden.

 

Der deutsche Volksname Judasohr beruht auf einer Sage. Demnach soll sich Judas , der Jünger, der Jesus mit einem Kuss verriet, aus Gram an einem Holunderbaum erhängt haben. Tatsächlich erscheint das Judasohr häufig an älteren und geschwächten Stämmen des Schwarzen Holunders . Er ernährt sich vom Holz, das er allmählich abbaut. 

Die Außenseite des gallertartigen und knorpeligen Pilzes ist rötlichbraun. Sie fühlt sich samtig und etwas filzig an.

Die glatte, glänzende, oft von erhabenen Leisten durchzogene Innenseite trägt die Fruchtschicht.  Hier entstehen die Sporen.

 

Da der Pilz an den Stämmen und Ästen der Laubbäume nur unregelmäßig Wasser bekommt, hat er eine ungewöhnliche Strategie entwickelt: Bei Trockenheit schrumpft der Pilz zusammen. Wenn es regnet, quillt er wieder vollständig auf. Der Pilz ist essbar, obgleich der Geschmack nicht sehr intensiv ist. 

 

15.12.2017 Foto und Text: Dr. Peter Mende
15.12.2017 Foto und Text: Dr. Peter Mende

Mysteriöse Fichtentriebe auf dem Boden ?

 

Jetzt im Dezember findet der Waldspaziergänger verschiedentlich unter Fichtenbäumen große Mengen an kurzen Fichtenzweigen auf Wegen oder dem Waldboden.

 

Wer hat diese in Mengen abgerissen ??

 

Es waren Fichtenkreuzschnäbel, die die Triebe mit ihrem kräftigen Schnabel abbeißen und die nahrhaften Endknospen verzehren. Untersucht man diese Zweige näher, dann fällt auf, dass diese Knospen jeweils fehlen bzw. ausgehöhlt sind.

Die Aufnahme entstand auf dem ‚Plattenweg‘ nahe der ‚Kirschenallee‘. Auch ohne die Vögel gehört oder gesehen zu haben, kann man also durch ihr Ernährungsverhalten auf deren Anwesenheit schließen.


Feuersalamander

11.12.2017 Feuersalamander Bild: U.Mank Text: T. Siebel
11.12.2017 Feuersalamander Bild: U.Mank Text: T. Siebel

Diesen Feuersalamander (Salamandra Salamandra) hat U. Mank am 11.12. in seinem Hof vorgefunden.

Wahrscheinlich wurde das Tier in seiner Winterruhe durch das ansteigende Wasser durch die Schmelze der letzten Tage aus seinem Versteck vertrieben.

Da es aber noch nicht sehr kalt ist wird er sicher wieder einen geeigneten Platz finden um seine Winterruhe fortzusetzen.

 

Auf der NABU Seite gibt er weiterführende Informationen: LINK


Natur im November

16.11.2017 Rotrandiger Baumschwamm Foto / Text: Dr. Peter Mende
16.11.2017 Rotrandiger Baumschwamm Foto / Text: Dr. Peter Mende

Auch im Nebelmonat November kann man interessante Entdeckungen in der heimischen Natur machen.

 

So fand ich kürzlich bei einem Spaziergang  ‚In den Rödern’ an einem alten Apfelbaum einen auffällig gefärbten ‚Baumpilz’.

 

Zuhause konnte ich ihn anhand meines Fotos als „Rotrandigen Baumschwamm“ bestimmen.

Als besondere Vogelart waren in den Mistelbüschen der Apfelbäume 3 Misteldrosseln bei der Nahrungssuche zu beobachten. Sie überwintern oftmals in der Gemarkung, weil sie hier ein so reiches Nahrungsangebot haben.


Taubenschwänzchen

04.08.2017 - Taubenschwärmer Foto/Text: R. Buining
04.08.2017 - Taubenschwärmer Foto/Text: R. Buining

Ein Taubenschwänzchen (oft auch Kolibrischwärmer genannt) bei seiner Arbeit.

 

Mit einem Gewicht von ca.0,3 Gramm und einer Spannweite von 45 bis 75 Millimetern ist dieser Schwärmer nicht groß aber sehr fleißig.

 

Mit einem Saugrüssel, der ca. 26 mm lang ist, saugt der Schwärmer seine Nahrung aus den Blüten. Die Schlagfrequenz der Flügel liegt zwischen 75 und 90 Schlägen in der Sekunde, die Fluggeschwindigkeit beträgt bis 70 km/h.

Zu beobachten ist der sehr schöne Schwärmer an blühenden Pflanzen.

 


Teichfrosch am Elmensee

Teichfrosch im Elmensee Foto: T. Siebel
Teichfrosch im Elmensee Foto: T. Siebel

In der letzten Aprilwoche landete ein Stieglitz (Vogel des Jahres 2016) durch einen Sturz gegen ein Fenster auf der Terasse bei O. Neumann. Nach ein paar benommenen Minuten flog er wieder unversehrt davon.


06.03.2017 Foto/Text R. Buining
06.03.2017 Foto/Text R. Buining

06.03.2017 um 16.37 Uhr landete ein Storch auf unserem Horst auf der Futterwiese in Allendorf(Lumda). Ob wir dieses Jahr Glück haben, müssen wir abwarten.


Der Wendehals auch im Lumdatal

Obwohl der Wendehals in seiner Gestalt eher einem Singvogel gleicht, gehört  er aber zur Familie der Spechte. Der schlanke Vogel ist ca. 17 cm groß und hat ein Gewicht von ca. 40 Gramm.  Der Wendehals kann seinen Kopf um  mehr als 180 Grad drehen, daher sein Namen. Ein Feinschmecker ist der Wendehals, seine Nahrung besteht aus Ameisen, Spinnen, kleine Käfer, Blattläuse und andere Insekten. Er  ist ein Höhlenbrüter, der aber nicht selbst baut, sondern in alten Specht Löcher oder natürlichen Baumhöhlen brütet. Etwa Mitte Mai beginnt das Weibchen mit der Ablage von 7 bis 9 weißen Eiern, die ca. 14 Tage bebrütet werden, nach ca. 22 Tagen verlassen die Jungen die Höhle. Die meisten dieser Vögel kommen in Russland vor, da wird der Bestand auf mehr als 600.000 Brutpaare  geschätzt. In Deutschland, die Niederlande, der Schweiz, und Österreich steht dieser Vogel auf der Roten Liste. Antreffen kann man diesen Vogel z.B. auf Steuobstwiesen und auch in lichten Wäldern. In Allendorf(Lumda) sind dieses Jahr 3 Beobachtungen registriert.

 

Bild/Text  Robert Buining

 


Der Uhu in Allendorf / Lumda

Kaum zu finden, der Uhu der sich, gut getarnt, auch dieses Jahr wieder in der Gemarkung Allendorf um neuen Nachwuchs kümmert. Von 1996 bis 2015 sind 33 junge geschlüpt. Vorwiegend ist der Uhu dämmerungs- und nachtaktiv. Bevorzugt wird felsiges Gelände, wo dann auch die Brut stattfindet.

Foto/Text R.Buining   5/2011


Der Waldkauz

Der Waldkauz gehört zur Familie der  Eulen, Die vorwiegend nachtaktiven Vögel halten sich tagsüber an einem geschützten Platz in den Bäumen auf, wie auf dem Bild gut zu sehen ist. Der Waldkauz hat eine Körperlänge von ca. 40 cm und ein Gewicht von ca. 550 Gramm. So wie bei vielen Rassen ist das Weibchen etwas größer als das Männchen. Die helle und dunkle Streifung dient der Tarnung. Die Brutzeit beginnt Anfang März, das Weibchen legt drei bis fünf weiße Eier, mit einer Brutzeit von ca. 28 Tagen. Die nächsten ca. 33 Tage verbleiben die Jungvögel im Nest. Danach sitzen die Jungen auf Ästen in der Umgebung. Neben Kleintieren, wie Ratten und Mäusen, hat der Waldkauz auch Insekten und Regenwürmer auf seinem Speiseplan.

Seine Feinde sind Uhu, Habicht, Sperber und Bussard. Die Lebenserwartung im den Gefangenschaft liegt bei bis zu 17 Jahren. In der freien Natur deutlich niedriger.

Bild/Text  Robert Buining


Beobachtungen - Archiv